Allgemeine Geschäftsbedingungen

für Coaching, Seminare und andere Veranstaltungen von

 

Udo Bellack – Life Coach,

Dörfer Kamp 6 A, D-59394 Nordkirchen, Telefon: 02596/938743,          

E-Mail: info@udobellack.com, Steuernummer: 333/5088/2240

 

 

  1. Geltungsbereich

1.1   Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte des Veranstalters nach diesem Vertrag mit seinem Vertragspartner, nachstehend „Teilnehmer“ genannt. (mit „Teilnehmer“ sind alle Teilnehmer (m/w/d) und/oder Institutionen gemeint.)

1.2   Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Teilnehmer schriftlich bekannt gegeben. Sie gelten als genehmigt, wenn der Teilnehmer nicht in Textform Widerspruch erhebt. Der Teilnehmer muss den Widerspruch innerhalb von 2  Wochen nach Bekanntgabe der Änderungen an den Veranstalter absenden.

 

  1. Vertragsgegenstand

2.1   Der Veranstalter bietet Seminare, Coachings und andere Veranstaltungen an. Die jeweils maximale  Teilnehmerzahl wird in der Veranstaltungsbeschreibung aufgeführt. Eine genaue Bezeichnung und Auflistung des Leistungsangebots wird von dem Veranstalter unter anderem in seinen Geschäftsräumen, seiner Internetpräsenz und von diesem sonstig genutzten Medien bekannt gegeben.

2.2   Grundlegender Gegenstand des Vertrages/Aufgabenbezeichnung:

Der Veranstalter führt Coachings, Seminare, Trainings, Vorträge und Consultings zum Themenbereich Life Coaching, Systemisches Coaching, Resilienz, Achtsamkeit, Stress und anderen Themen der Persönlichkeitsentwicklung für Privatpersonen und Unternehmen durch.

Seine Tätigkeit umfasst dabei u.a.:

    • Vorbereitung und Durchführung der Seminare, Trainings, Coachings, Consultings.
    • Erstellung von Seminarunterlagen und anderen Fortbildungsmedien.
    • Bei Unternehmensveranstaltungen: Bedarfsanalyse, Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung, Analyse und Kurzdokumentation in Absprache mit dem Auftraggeber.

Bei  Privatpersonen und für offene Veranstaltungen erstellt der Veranstalter Angebote, über deren  Themen, Form, Zeitpunkt und Dauer der Veranstalter selbständig entscheidet.

Über einzelne Veranstaltungen mit und für Unternehmen werden jeweils Einzelvereinbarungen getroffen, in denen Thema, Form, Tätigkeitsumfang, Zeitpunkt und Dauer festgelegt werden.

 

  1. Zustandekommen des Vertrages

3.1   Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und unterschriebenen Teilnahmeerklärung auf dem Postweg, per Fax, per elektronische Post oder durch mündliche Absprache und anschließendem Nachreichen einer schriftlichen Teilnahmeerklärung. Ein Vertrag mit dem Veranstalter kommt auch zustande, durch die Übermittlung und Bestätigung der ausgefüllten und versandten Teilnahmeerklärung (ohne persönliche Unterschrift) über die website des Veranstalters.

3.2   Jeder Teilnehmer erhält nach Eingang seiner Teilnahmeerklärung ein Bestätigungs- oder Ablehnungsschreiben.

3.3   Die Teilnahmeerklärung einer kostenpflichtigen Veranstaltung ist verbindlich und kann nur nach Absprache mit dem Veranstalter gegen Zahlung einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 25 EUR für gegenstandslos erklärt werden.

3.4   Bei einer Gruppenanmeldung, beispielsweise im Falle eines Betriebsausflugs, schließt der Veranstalter mit der für die Teilnehmer verantwortlichen bzw. mit der weisungsberechtigten Person einen Teilnahmevertrag über und für die Gruppe ab. Diese ist ebenfalls verbindlich.

3.5   Der Veranstalter behält sich vor, bis 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn, die Durchführung der Veranstaltung nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten abzusagen bzw. zu kündigen, wenn diese nicht zumutbar ist, weil das Buchungsaufkommen für diese Veranstaltung so gering ist, dass die entstehenden Kosten bezogen auf diese Veranstaltung, eine Überschreitung der wirtschaftlichen Opfergrenze bedeuten würden.

3.6   Das Rücktrittsrecht besteht für den Veranstalter jedoch nur, wenn er die zu dem Rücktritt führenden Umstände nachweisen und dem Teilnehmer ein vergleichbares Ersatzangebot unterbreitet hat. Die gezahlte Teilnahmegebühr wird unverzüglich zurückerstattet.

 

  1. Vertragsdauer und Vergütung

 4.1   Der Vertrag beginnt und endet am spezifisch und individuell vereinbarten Zeitpunkt.

4.2   Zahlungsmodalitäten: Die Teilnahmegebühr für die jeweilige Veranstaltung richtet sich nach der aktuellen Preisangabe des Veranstalters in der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

Der private Teilnehmer kann per

X       Überweisung vor Beginn der Veranstaltung (nach Rechnungsstellung)

X       Barzahlung vor Beginn der Präsenz-Veranstaltung (nach Rechnungsstellung)

X       ggf. direkte EC-Karten-Zahlung vor Ort (zum Bsp. mPOS Lösung VR-pay:Me) vor

Beginn der Präsenz-Veranstaltung

seiner Zahlungspflicht nachkommen.

 

Ein Unternehmen als Auftraggeber, kann in Einzel-Absprache bei inhouse-Veranstaltungen des Unternehmens per

X       Rechnung nach der Veranstaltung

seiner Zahlungspflicht nachkommen.

 

Besondere Zahlungsbedingungen: siehe: „Anmelde- und Stornierungsbedingungen bei Seminaren, Vortragsveranstaltungen und anderen Veranstaltungen“ am Ende dieser AGB

 

4.3   Sämtliche Zahlungen sind 14 Tage nach Rechnungsstellung oder bis spätestens 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn ohne jeden Abzug fällig. Bei Überschreitung der Zahlungstermine steht dem Veranstalter ohne weitere Mahnung ein Anspruch auf Verzugszinsen in Höhe von 2% – über dem Referenzzinssatz der Europäischen Zentralbank gemäß dem Diskontsatz-Überleitungsgesetz – zu. Das Recht der Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens bleibt unberührt.

4.4   Barauslagen und besondere Kosten, die dem Veranstalter auf ausdrücklichen Wunsch des Teilnehmers entstehen, werden zum Selbstkostenpreis berechnet.

4.5   Sämtliche Leistungen des Veranstalters verstehen sich inklusive der gesetzlich gültigen Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 19%.

 

  1. Leistungsumfang und nicht in Anspruch genommenen Leistungen

5.1   Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmer.

5.2   Werden einzelne Leistungen durch einen Teilnehmer nicht in Anspruch genommen, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen bzw. keine anteilige Rückvergütung zu erstatten. Falls der Teilnehmer nicht in der kompletten Veranstaltungszeit an der Veranstaltung teilnimmt, so behält sich der Veranstalter vor, dennoch die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen bzw. keine anteilige Rückvergütung zu erstatten.

Bei dem Vorliegen Höherer Gewalt stellt der Veranstalter die vereinbarte Leistung nicht in Rechnung.

Im Krankheitsfalle kann der Teilnehmer einen Ersatzteilnehmer benennen. Ist das nicht möglich, kann der Veranstalter dem Teilnehmer eine Ersatz-Teilnahme bei einem zukünftigen Termin der gleichen Veranstaltung (mit den gleichen Inhalten) anbieten oder dem Teilnehmer einen Gutschein über die Höhe der gezahlten Teilnehmergebühr zur Einlösung bei der Teilnahme an einer anderen Veranstaltung des Veranstalters anbieten. Eine Erstattung der Teilnahmegebühr ist nicht vorgesehen.

 

  1. Allgemeine Teilnahmebedingungen

6.1   Der Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der Guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht gewährleistet werden kann. In diesem Fall behält sich der Veranstalter vor, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6.2   Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt.

6.3   Jeder Teilnehmer unterschreibt separat eine Haftungsfreizeichnung bezüglich Personen- und Sachschäden aufgrund der Teilnahme am Seminar/Coaching/Training.

6.4   Die Teilnehmer verpflichten sich, nicht unter Einfluss von Alkohol oder sonstigen Betäubungsmitteln zu stehen, die die Reaktionsfähigkeit und das Körperbefinden beeinträchtigen können. Bei Verstößen hiergegen ist der Veranstalter berechtigt, den Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen.

6.5   Vor der Veranstaltung muss der Trainer/Coach/Seminarleiter des Veranstalters über gesundheitliche Probleme und etwaige Erkrankungen informiert werden, damit der entsprechende Teilnehmer bestmöglich vor Schaden bewahrt werden kann.

6.6   Bei erkennbaren gesundheitlichen Problemen ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer von der Veranstaltung auszuschließen. Der Veranstalter behält sich vor, die Teilnahmegebühr anteilig in Rechnung zu stellen. Der Nachweis eines geringeren Aufwandes bleibt dem Teilnehmer unbenommen.

6.7   Veranstaltungen und Seminare, gerade solche im sog. Outdoorbereich sind nie ohne ein Restrisiko. Gegen einen Unfall und Bergung ist jeder Teilnehmer nur im Rahmen seiner eigenen Unfallversicherung versichert.

 

  1. Verschwiegenheitspflicht

Der Veranstalter verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Teilnehmers/Auftraggebers Stillschweigen zu bewahren. Auch über alle Äußerungen und Verhalten einzelner Teilnehmer in offenen Veranstaltungsangeboten verpflichtet sich der Veranstalter Stillschweigen bewahren.

Der Teilnehmer verpflichtet sich, während der Dauer einer Veranstaltung und auch nach deren Beendigung, über alle Äußerungen und Verhalten des Veranstalters und der andere Teilnehmer Stillschweigen zu bewahren.

 

  1. Haftung

8.1   Der Veranstalter haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter ausschließlich nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern haftet der Veranstalter in demselben Umfang.

8.2   Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln, Verzugs oder Unmöglichkeit.

 

  1. Sonstige Bestimmungen

Mit der Anmeldung zu einer Veranstaltung des Veranstalters akzeptiert der Teilnehmer die nachfolgenden „Anmelde- und Stornierungsbedingungen bei Seminaren, Vortragsveranstaltungen und anderen Veranstaltungen“

 „Anmelde- und Stornierungsbedingungen bei Seminaren, Vortragsveranstaltungen und anderen Veranstaltungen

Anmeldebedingungen und Rechnungsstellung:

Bei der Anmeldung zu kostenpflichtigen Veranstaltungen erhalte ich nach der Anmeldung eine Rechnung. Mir ist bekannt, dass mir mein Teilnahmeplatz erst sicher ist, wenn die Teilnahmegebühr auf dem Konto des Veranstalters eingegangen ist.

Absage der Veranstaltung:

Mir ist bekannt, dass sich der Veranstalter vorbehält, die Veranstaltung bei Nichterreichen der Mindesteilnehmerzahl, dem Ausfall von Trainern, Rednern, Moderatoren, Coaches oder anderen Gründen, die nicht von den Veranstaltern zu vertreten sind, auch nach erfolgter Teilnahmebestätigung abzusagen. In diesem Fall wird mir der Gesamtbetrag erstattet. Bei Ausfall der Veranstaltung kann ich gegenüber dem Veranstalter keine Regressansprüche geltend machen.

Stornierung der Teilnahme durch den Teilnehmer:

Ich weiß ebenfalls, dass die Teilnahme auf eine andere Person übertragbar ist. Bis 4 Wochen vor Beginn des 1. Veranstaltungstages kann ich die Teilnahme kostenlos stornieren. Bei einer Absage im Zeitraum von  1-4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn werden mir 50% der Veranstaltungskosten als Stornogebühr berechnet, bei einer Absage innerhalb von 7 Tagen vor Veranstaltungsbeginn 90%.“

 

Ende der AGB / Version vom 26.02.2021